H2O Turmpark e.V.
Alt-Salbke 110, Magdeburg

Demnächst im Turmpark

BLUES AM TURM

Am 14.02.2020 20:00 bis 23:45 Uhr im Turmpark Alt-Salbke

JIMMY REITER BAND
Auf Tour mit der aktuellen CD “What You Need“ !
Gastgeber - WATERTOWER BLUES BAND


Doch, es gibt sie. Aber sie sind selten. Jede Provinzstadt hat mittlerweile ihren Stevie Ray Vaughan Klon, doch Bluesgitarristen, deren Horizont nicht beim heutzutage üblichen „schneller, höher, weiter“-Blues(rock) aufhört, sind rar gesät. Hier ist einer : Jimmy Reiter !

Seit 2010 ist die Jimmy Reiter Band auf den Club- und Festivalbühnen unterwegs, um ihre Version des modernen, elektrischen Großstadtblues unters Volk zu bringen, für den sie sich in der Szene einen Namen gemacht hat.

„Es ist nicht immer leicht, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen. Manche Gitarristen verschießen ihr kreatives Pulver schon zu Zeiten, in denen sie noch zu dicht an ihren Favoriten kleben. Als Solist mit eigener Band sollte man seinen eigenen Sound schon gefunden haben. Andere hingegen sind zu vorsichtig, kommen über den Status des Begleitmusikers einfach nicht hinaus. Ihnen fehlen schlicht die Ellenbogen, um sich durchzuboxen.
Jimmy Reiter hat für sich genau das richtige Konzept zur richtigen Zeit gefunden - und verwirklicht. Er war lange Zeit Sideman, bis er sich gereift fühlte, eine Band unter seinem Namen zu führen. Er wollte zu diesem Zeitpunkt längst nicht mehr wie irgendein Gitarrist klingen. Weder wie Albert King, noch wie Robben Ford. Sein Ziel war es, dem Blues zu dienen, ihn zu spielen, Tag für Tag, Abend für Abend. Egal wo - und sei die Anfahrt auch noch so beschwerlich. Spätestens auf der Bühne sind dann alle Strapazen vergessen und die Messe beginnt.
Ästhetisch zieht der Nordwestdeutsche und seine Formation keine trennenden Grenzen zwischen Boogie, Electric Blues und Rhythm & Blues. Alles was ihnen im zwölftaktigen Schema unterkommt, machen sie zu Musik, zu ihrer Musik. Die klingt frisch und unverbraucht, zeichnet sich aus durch Gradlinigkeit und Energie. Das vitale Feuerwerk mitreißender Melodien, egal ob Eigen- oder Fremdkompositionen, der unerschütterlich treibende Groove (Jasper Mortier am Bass und Björn Puls am Schlagzeug), die harmonischen Soundflächen des elektrischen Pianos (Nico Dreier) - alles klingt nach einer erlösenden Alternative zum Gedudel im Formatradio. Jimmy Reiter weiß mit schneidenden Gitarrenlicks zu beeindrucken, seine Stimme ist kraftvoll, mit der passenden Dosis Schwermut. Und er hat Humor - der vielleicht unabänderlich ist, als Bluesmusiker Was ihn trägt ist sein unerschütterliche Glaube an die Musik und die daraus resultierende Spielfreude. Und die spürt das Publikum sofort und ist, egal bei welchen Temperaturen im Saal, vom ersten Ton an dabei.“ (Süddeutsche Zeitung)
Zur Zeit überschlägt sich die internationale Bluespresse mit Lob für den Gitarristen und Sänger: „Dieser Typ ist einer der besten jungen Bluesgitarristen, die man seit langem in Europa gehört hat. Es ist immer spannend, ihm zuzuhören - was er spielt, ist immer the Real Deal....“ schrieb beispielsweise unlängst das größte britische Bluemagazin Blues & Rhythm, und das holländische Magazin Rootstown sieht in ihm „zweifellos einen der besten europäischen Bluesgitarristen“. Auch die deutsche Presse ist derselben Meinung, laut der Hildesheimer Allgemeinen ist Jimmy „lange schon kein Geheimtipp mehr. Unglaublich sicher und abgebrüht, dennoch emotional und energiegeladen drückt er der Musik seinen Stempel auf. Von wegen Talent, dieser Mann ist mittlerweile eine feste Größe der hiesigen Bluesszene.“ Bester Beweis sind neben beiden bisher erschienenen CDs “High Priest of Nothing“ und “Told You So“, beide mehrfach ausgezeichnet (u.a. CD des Monats, Preis der deutschen Schallplattenkritik, …) jetzt die dritte CD “What You Need“, die die Band bei der diesjährigen Tournee vorstellt ! Ein absolutes Sahnestück“ für alle Bluesliebhaber !
Video zur neuen CD: https://youtu.be/pwz6yDodnWA
Jimmy wurde u.a. ausgezeichnet mit dem „BiG Blues Award“ für den besten zeitgenössischen Bluesgitarristen und als beste Bluesband Deutschlands mit dem „German Blues Award“ !

Die Jimmy Reiter Band spielt am Valentinstag zuammen mit der WATERTOWER BLUES BAND, die um 20 Uhr die Bluesnacht eröffnen werden.
Anschließend spielt dann gegen 21:15 Uhr die Jimmy Reiter Band und danach wird es sicher noch eine Session beidewr Bands geben ! Einlass ist ab 19 Uhr.


Info, Hörproben, Video unter: http://www.nightshift-agency.de/index.php/jimmyreiterband.html

ERIC FISH & FRIENDS

Am 22.02.2020 20:00 bis 23:00 Uhr im Turmpark Alt-Salbke

Nach fast vier Jahre langer der Bühnenabstinenz meldet sich ERIC FISH mit seinem Soloprojekt ERIC FISH & FRIENDS zurück und spielt eine ausgedehnte Clubtour quer durch Deutschland. Zwischen EBBE der melancholischen Tiefschlafphase eines Künstlers , und FLUT dem euphorischen Aufsaugen, Umsetzen und Ausbrechen von Gefühlen kehrt der FISH zusammen mit seinen drei Freunden Rainer Michalek (Gitarre, Harm), Gerit Hecht (Klavier) und Friedemann Mäthger (Schlagwerk) zurück auf die Bühnen.

Nach einigen Jahren als Folkmusiker, schloss sich ERIC FISH 1992 der Gothic Metal Band SUBWAY TO SALLY an. Als Leadsänger und Frontmann nahm er mit der Band vierzehn Studioalben und vier DVDs auf. Mit SUBWAY TO SALLY schaffte er es mehrfach unter die Top 5 der Albumcharts, spielte ca. 1500 Konzerte und gewann 2008 den BuViSoCo.

Seit 2001 beschreitet ERIC FISH parallel Solopfade mit seiner akustik Band ERIC FISH & FRIENDS für die er eigene deutschsprachige Folksongs schreibt. Sechs Alben sowie eine DVD sind auf dieser Ebene bisher erschienen. Das aktuelle Album heißt MAHLSTROM.

Umrahmt von verschiedensten Saiteninstrumente, Klavier, Akkordeon und Schlagzeug, singt ERIC FISH Lieder aus der eigenen Feder, welche durch schonungslose Offenheit sich selbst und der ihn umgebenden Welt gegenüber gekennzeichnet sind.

Die Tour wird 2020 fortgesetzt und gekrönt durch eine erneute Einladung zur Full Metal Cruise VIII

„Jenseits schillernder Welten“

Am 28.02.2020 20:00 bis 23:00 Uhr im Turmpark Alt-Salbke

Einzigartiges musikalisches Trio gastiert mit Songs zwischen Jazz, Tango, Klassik, Blues und Avantgarde zu tiefgreifenden Themen im Magdeburger Turmpark

Am 28.2. gastiert das Berlin-Brandenburger Künstlertrio Katharina Burges, Torsten Gränzer und Göran Schade mit seinem einzigartigen und abwechslungsreichen musikalischen Programm „Jenseits schillernder Welten“ im Magdeburger Turmpark. Schon die Entstehungsgeschichte des Ensembles, dessen Musiker kaum unterschiedlicher sein können, ist bemerkenswert. Die musikalischen Ursprünge des Autors und Interpreten Torsten Gränzer, der Pianistin und Sängerin Katharina Burges, und des Perkussionisten und Sounddesigners Göran Schade sind sehr verschieden und verwurzelt im Dreck des Punks und der Direktheit des Rocks auf der einen, sowie der Feinfühligkeit des Jazz und der Eleganz der Klassik auf den anderen Seiten. Während Katharina Burges in Dresden Gesang und Komposition studierte und sich danach hauptsächlich in Varieté-Programmen präsentierte, zog Torsten Gränzer viele Jahre lang durch den Punk-Untergrund und spielte mit einer Rockband auf Festivals von Motorradclubs. Göran Schade ist einst als Soloschlagzeuger der Komischen Oper auf Welttourneen gewesen, arbeitete mit Stars wie Leonard Bernstein und Roger Waters, und war lange Zeit in Barbara Thalheims Band aktiv. Vor zwei Jahren entschlossen sich die drei Musiker zur musikalischen Zusammenarbeit, die ihren Ausdruck im Programm „Jenseits schillernder Welten“ findet und deren Themen nicht einfach sind: Burges, Gränzer und Schade stellen in ihren Stücken den oftmals gelebten Irrsinn der Menschheit dar. Sie erleiden nächtliche, albtraumhafte Bilder, beschreiben die beängstigenden Halluzinationen eines Entzuges und erleben mitunter avantgardistische Seelenausbrüche. Sie äußern sich kritisch und verdeutlichen die Auswüchse einer ungerechter werdenden und die Menschlichkeit zu oft unterdrückenden Gesellschaftsordnung. Der inneren Zerrissenheit folgen Momente der Akzeptanz des eigenen Seins, um dann doch wieder in den Kampf gegen die Unzulänglichkeiten der Menschheit zu ziehen. Sie stellen sich sanft der eigenen Vergänglichkeit und sind letztendlich auf der Suche nach Halt und verlässlichen Beziehungen. Dennoch ist es kein ausschließlich düsteres Programm, sondern ein durchaus hoffnungsvolles, welches die Künstler einerseits auf zornige, nachdenkliche und wehmütige, andererseits aber auch auf sehr liebevolle Weise präsentieren. Ihre Stücke bewegen sich zwischen Tango und Blues, zwischen Pop und Jazz, zwischen Klassik und Avantgarde, können aber nie ausschließlich als das eine oder andere eingeordnet werden. Auch können die Songs in ihrer Bühnenumsetzung von Abend zu Abend variieren und immer wieder anders erlebt werden. Dabei verwirklicht sich Katharina Burges am Piano und mit klassischem und modernem Gesang, während Torsten Gränzer in rezitativen und musikalischen Text-Interpretationen gedankliche Impulse gibt. Komplettiert werden sie dabei von “ihrem Orchester“ Göran Schade, der mit seinem ideenreichen und vielfältigen Perkussions-Spiel, seinen partiell eingesetzten elektronischen Sounds und seinen Ausflügen zum Klavier verblüfft und damit für einen beeindruckenden, die Kompositionen und Texte entsprechend stimmig umrahmenden Sound sorgt. Das zum Programm im vergangenen Jahr veröffentlichte Debüt-Album des Trios ist für den renommierten “Preis der deutschen Schallplattenkritik” nominiert worden und erhielt darüber hinaus ein positives Medienecho:

„Mal sehr persönliche, mal politisch angelegte Texte, musikalisch wirklich auf ganz hohem Niveau präsentiert“ äußert der Belgische Rundfunk und „eine finstere Reise ins Innere - ähnliche Stimmungen kennen wir von Nick Cave oder PJ Harvey - im deutschsprachigen Raum genießt das Trio BURGES, GRÄNZER, SCHADE allerdings ein Alleinstellungsmerkmal...“ schreibt „Das Magazin“. Die “Märkische Allgemeine Zeitung” begeistert sich: „...die drei Musiker überraschen das Publikum mit einer stilistischen und rhythmischen Vielfalt, die einfach unglaublich ist... ... zusammen (haben sie) ihre ganz eigene musikalische Sprache entwickelt, die die Zuhörer in ihren Bann zieht und sie nicht mehr los lässt. Suchtgefahr! …“


Im Salbker Turmpark treten die Künstler mit„Jenseits schillernder Welten“ erstmals in Magdeburg auf. und laden ihr Publikum zu einer Reise durch die Nacht ein, die reich an gefühlvollen Begegnungen ist und an deren Ende durchaus Hoffnung stehen darf…

Karten für das am 28.2 um 20 Uhr stattfindende Konzert sind zum Preis von 15 Euro bei ... vorbestellbar bzw. für 18 Euro an der Abendkasse erhältlich.
Einlass 19:00


Infos: www.jenseitsschillernderwelten.de